| Kilimanjaro Challenge - ein Projekt mit Unterstützung der Lions de la Sarre |
Im September 2009 hat unser Maître Kai gemeinsam mit 18 Arbeitskollegen aus den USA, Großbritannien, Belgien und Finnland sowie zwei Vertretern der ausführenden Hilfsorganisation VSO das Lea Toto Projekt in Nairobi besucht. Der Besuch war der Höhepunkt und Abschluss der fast einjährigen Hilfsaktion "KILIMANJARO CHALLENGE - Help Kai4Africa", einem Projekt mit aktiver Unterstützung der Saarbrücker Bruderschaft Les Lions de la Sarre. |
Lea Toto ist eine Antwort auf die immer stärker ansteigende Zahl von HIV+ infizierten Kindern in Kenia. Lea Toto wurde 1998 in Nairobi etabliert, ist Suaheli, steht für"Ein Kind begleiten" und ist eine in den Slums von Nairobi angesiedelte Community-Hilfe. Aktuell betreut Lea Toto knapp 4.000 Kinder in den Gebieten Ernährung, Ausbildung, Vorsorge, medizinische Versorgung sowie Sozialarbeit und hofft, in der Zukunft durch solche Aktionen wie die gerade durchgeführte, die Zahl auf 8.000 zu verdoppeln. Kai hatte die Gelegenheit mehr über die Arbeit der Freiwilligenhelfer zu lernen und konnte mit den Kindern und Ihren Betreuern sprechen und sich aktiv einen Eindruck über die Arbeit in den Projekten machen. Der Besuch in den Projekten war ein beeindruckender Beweis dafür, wie die Gelder, die mit Hilfe der Lions de la Sarre gesammelt werden konnten, am richtigen Ort ankommen und den richtigen Menschen zugute kommen. |
Insgesamt wurden durch die Gruppe, auch Dank der tatkräftigen Unterstützung der Lions de la Sarre, über 70.000 EUR gesammelt! Im Anschluss an den Besuch in Nairobi ist die Gruppe gemeinsam nach Tansania gefahren und hat den Sturm auf den Gipfel des höchsten frei stehenden Berg der Erde - den Kilimanjaro - in Angriff genommen. |
5 fantastische Bergsteigertage, startend von 1.800 m bis auf 5.895 m über die Rongai-Route. Diese Route ist steiler, länger und damit auch anstrengender als die populäre Marangu-Route, die einzige Tour mit festen Unterkünften und Softdrink-Verkauf, weshalb sie auch "Coca-Cola-Route" genannt wird. Durch Regenwald, Heidezone und Mondlandschaften, vorbei an Bananenplantagen und Chagga-Siedlungen, führte die Route auf Afrikas höchsten Berg. Hochalpine Kletterpraxis ist nicht nötig, um den Gipfel am Äquator zu besteigen. Jedoch waren die körperliche und mentale Belastung in der Gipfelnacht extrem. Nach 9 stündigem Aufstieg hat Kai den Gipfel des "Dachs von Afrika" erklommen und konnte die Flagge der Lions de la Sarre voller Freude hissen. |
| Wir gratulieren unserem Maître Kai zur erfolgreichen Besteigung des Kilimanjaro und danken allen Spendern von ganzem Herzen. Das nächste Hilfsprojekt der Lions de la Sarre wird einem sozialen Projekt im Saarland zu Gute kommen. ...mehr! © LLdlS 10/2009 |